Aktuelle Mitteilungen
| War's das? (21.12.2011) | |
Mit viel Hoffnung haben wir am Anfang des Jahres das Projekt Bugenhagensaal in Angriff genommen. Einige Kurse konnten wir im Hause erfolgreich durchführen. Die besondere zentrale Lage sowie die Ausstattung der Räumlichkeiten schien uns für eine zukünftige Zusammenarbeit für die Theaterarbeit im Verband Hamburger Amateurtheater, auch für alle unsere Bühnen, als perfekte Lösung. Das Personal kam uns in allen Belangen sehr entgegen. Als Dauergast war bisher die Bühne Spunck fest im Bugenhagensaal etabliert. Vor ein paar Tagen kam jedoch eine Nachricht, die für die Zukunft aller Planungen, sowohl was Kurse, aber auch zum Beispiel eine Gemeinschaftsaufführung zunichte machte. Das Haus wurde bisher als Theater durch einen Trägerverein gehalten, der sich auch die Eingliederung von Arbeitslosen zur Aufgabe gemacht hatte, einen Platz in der Arbeitswelt zu verschaffen. Durch die Maßgabe der Bundesregierung, alle Ein-Euro-Jobs einzustellen, entfiel auch die Grundlage zum Projekt Bugenhagensaal. Das bedeutet, dass der Theatersaal und der Betrieb mit den Vermietungen zum Jahresende eingestellt wurden. Somit fallen auch für uns alle Planungen zu Theater-und Kursprojekten flach. Wir versuchen seitens des Verbandes Hamburger Amateurtheater mit dem Besitzer des Hauses unter Einbeziehung der Kulturbehörde am Ball zu bleiben. Uwe Ehlebracht |
|
| 25 Jahre Egozentriker (21.12.2011) | |
Liebe Egozentriker,ich gratuliere Euch herzlich zu Eurem 25-jährigen Bühnenbestehen. Es ist mir dabei eine besondere Freude, gerade Euch als erster Bühne während meiner Amtszeit als Präsident des Verbandes Hamburger Amateurtheater meine Glückwünsche persönlich zu überbringen. Denn Ihr gehört von den derzeit 34 Mitgliedsbühnen im Verband zu den 11 Bühnen, die dem Verband schon über 20 Jahre die Treue halten. Bereits kurz nach Eurer Gründung seid Ihr in den Verband bingetreten und habt Euch in all den Jahren immer sehr aktiv in die Arbeit des Verbandes eingebracht – sei es z.B. bei Theatertagen oder dem 100-jährigen Verbandsjubiläum 1993. All dies durfte ich nicht nur lesen, sondern konnte es teilweise auch selbst erleben – erst als Delegierter auf Vollversammlungen des Verbandes und in den letzten drei Jahren zunächst als Vize-Präsident und jetzt als Präsident. Von Euren zahlreichen Inszenierungen, die häufig große Werke waren und oft Tiefgang hatten, habe ich leider nur die letzten beiden selbst gesehen. Von daher hattet Ihr eine hervorragende Idee, nun ein "Best of(f)" Eurer Stücke der letzten 25 Jahre darzubieten. So kann ich einiges vom Verpassten nachholen. Dafür schon mal vielen Dank! Weiter danke ich Euch, dass Ihr bereits seit 25 Jahren jedes Jahr aufs Neue zur Freude Eures Publikums erstklassiges Theater hier anbietet und durch Euer ehrenamtliches Engagement einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Hamburg leistet. Ich freue mich auf die nächsten 25 Jahre mit Euch und wünsche uns nun einen unterhaltsamen Abend. Christian Dennert (gehalten am 21. Oktober 2011 vor der Premiere) |
|
| Editorial (21.12.2011) | |
Liebe Mitglieder,liebe Leser, das für den Verband und das Präsidium sehr ereignisreiche Jahr 2011 liegt hinter uns. Das Jahr 2012 hat zwar gerade erst begonnen, aber stellt für das Präsidium eigentlich nur einen Zwischenschritt mit vielen Planungen dar. Denn das Jahr 2013 wirft bereits lange Schatten voraus und wird ein überaus spannendes und wichtiges Jahr für den Verband werden. Dies wird zwar auch mit viel Arbeit verbunden sein, verspricht aber dem Verband und den Vereinen neue Chancen und Möglichkeiten zu eröffnen. Im Jahr 2013 wird unser Verband 120 Jahre alt. Aus diesem Anlass wird auch die Bundesversammlung des BDAT im Sommer 2013 in Hamburg tagen. Die Kulturbehörde hat bereits frühzeitig im letzten Jahr einen Zuschuss hierfür zugesagt, sodass wir die Bundesversammlung zusammen mit dem BDAT in umfangreicherer Form gestalten können. Die Festveranstaltung zu unserem Jubiläum wird am Vorabend der Bundesversammlung stattfinden, sodass wir hoffentlich zahlreiche Gäste aus der gesamten Bundesrepublik begrüßen werden können. Zudem ist wieder eine Festschrift mit Beiträgen von allen Bühnen vorgesehen. Unsere letztjährige Gemeinschaftsaufführung hat bundesweit große Beachtung gefunden, sodass sich im letzten Sommer das Präsidium zusammen mit dem Beirat entschlossen hat, auch für 2013 wieder eine Gemeinschaftsproduktion zu veranstalten. Die Premiere soll im Rahmen der Bundesversammlung stattfinden und weitere Aufführungen sind bis Anfang 2014 angedacht. Ob noch ein weiteres Projekt 2013 aus der Taufe gehoben werden kann, steht leider noch nicht definitiv fest. Ich werde hierzu zu gegebener Zeit weiter berichten. Aber bei all den Planungen für 2013 wird es auch in diesem Jahr die gewohnten Veranstaltungen des Verbandes geben: die Beiratssitzung und die Vollversammlung am 29.2.2012 (s. Seite 3 + 4) und das Sommerfest des Verbandes mit Gesprächsrunden, Workshops und Theater am 16.6.2012 (hierzu in der Bühne 516 mehr) sowie selbstverständlich unser attraktives Kurs-Programm (s. Seite 8 + 9). Wer tatkräftig eines der Vorhaben für 2012 oder 2013 – in welcher Form auch immer – unterstützen möchte, ist herzlich willkommen und möge sich gerne bei mir melden. Christian Dennert |
|
| Theatergruppe Spektakula benötigt neue Bühne ! (22.10.2011) | |
| Die Theatergruppe Spektakula muss ihre Räumlichkeiten bis zum Sommer 2012 räumen. Das Gemeindezentrum der St. Markus Gemeinde wird abgerissen und neu aufgebaut. Da wir dort unsere Proben und Auftritte absolvierten, benötigen wir eine neue Bühne. Gerne würden wir uns mit einer anderen Gruppe eine Bühne teilen. Wir proben abends einmal in der Woche. Und führen 1-2 Stücke auf im Jahr. Es wäre schön auf diesem Wege ein paar Tipps oder konkrete Angebote zu bekommen. Karl Helbig Spektakula karl.helbig [ät] freenet.de |
|
| Das Ensemble stellt sich vor (04.10.2011) | |
. |
|
| Zur Theatersaison 2011/12 (04.10.2011) | |
. |
|
| 25.500 Euro Innovationsförderung für Amateurtheaterprojekte (03.08.2011) | |
Zum ersten Mal hat der Bund Deutscher Amateurtheater in diesem Jahr eine bundesweite Innovationsförderung für Amateurtheaterprojekte und -initiativen in Höhe von 25.500 Euro vergeben. Bezuschusst werden zeitlich befristete Theater- und Tanzprojekte, die neue Praxis- und Aktionsformen im Amateurtheater erproben. Insgesamt 47 Förderanträge lagen dem Kuratorium zur Bewertung und Entscheidung vor.Gefördert werden in diesem Jahr der Initiativkreis 8. Mai Langenau (Baden-Württemberg); ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Lehnin und des Jugendtheaters Strumpfhose Bad Belzig (Brandenburg); der Verein Kinder- und Jugendkultur e.V. / Junges Ensemble Stuttgart ( Baden-Württemberg); das Theaterpädagogische Zentrum Hildesheim e.V. (Niedersachsen); die Theaterwerkstatt am Theater im Depot Dortmund (Nordrhein-Westfalen); das Theater der Migranten (Berlin); Art Brut aus Leipzig (Sachsen) sowie ein integratives Shakespeare-Projekt in Herten (Nordrhein-Westfalen) von Marion Gerlach-Goldfuß aus Herten. Die Entscheidung traf ein unabhängiges Kuratorium, das sich aus Expertinnen und Experten des Theaters und der Theaterpädagogik zusammensetzt. Ziel dieser Förderung ist es, neue Modelle des Amateurtheaters und innovative Ansätze zu unterstützen und Theatergruppen zu motivieren, z. B. neue Kooperationsmodelle zu entwickeln oder künstlerische Experimente zu wagen. Die amarena-Innovationsförderung wird alle zwei Jahre, im Wechsel mit der Vergabe des Deutschen Amateurtheaterpreises, ausgeschrieben. Die in diesem Jahr geförderten Projekte werden ihre Arbeitsergebnisse in Auszügen bei der Vergabe des Deutschen Amateurtheaterpreises 2012 in Rudolstadt (Thüringen) präsentieren. Weitere Information rund um „amarena“ unter www.bdat.info. Die Maßnahme wird gefördert durch den Beauftragten für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Lange Version Bild der Jury |
|
| Die ersten 100 Tage... (02.07.2011) | |
. |
|
| Gastfreundschaft (02.07.2011) | |
. . . . . |
|
| Kultur Bühne Bugenhagen (15.04.2011) | |
| Der Verband Hamburger Amateurtheater und die Kultur Bühne Bugenhagen haben am 13.04.2011 erfolgreich erste Kooperationsgespräche geführt. Weitere Informationen erfolgen zu gegebener Zeit. www.kbb-hamburg.de |
|
| Ralf Meyer (24.03.2011) | |
Liebe Mitglieder der angeschlossenen Bühnen,da es zum guten Ton gehört, sich als "der Neue" kurz vorzustellen, möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich in dieser Ausgabe der Bühne Euch etwas näher zu bringen. Ich bin einen Tag nach meinem 49. Geburtstag auf der letzten Vollversammlung zu Eurem "Vize" gewählt worden. Für Euer entgegengebrachtes Vertrauen möchte ich mich hier nochmals herzlich bedanken. Seit Ende 1997 (mein "großer Auftritt" als Weihnachtsmann) bin ich theatermäßig in der Lohbrügger Bürgerbühne in Hamburg-Bergedorf beheimatet. Vom Weihnachtsmann habe ich mich dann zum gelegentlichen Bühnenschauspieler, Hauptkartenverkäufer, Bühnenbauer, Transportfahrer, Lichtund Tontechniker, Buchhalter und zweiten Vorsitzenden gemausert. Nicht, dass Ihr mich falsch versteht, diese Jobs habe ich nicht nacheinander ausgeführt, sondern sie gehören (außer dem Weihnachtsmann) zu meinem ständigen Repertoire. Neben meinem "Hobby" Theater bin ich im Berufsleben selbständiger Bestatter in einem Hamburger Traditions- und Familienunternehmen, dessen Geschicke ich seit über 10 Jahren (in 5. Generation) lenke. Ich bin also waschechter Hamburger, was man meiner Aussprache auch entnehmen kann. Deshalb habe ich mich auch persönlich sehr darüber gefreut, dass die LBB vor etwa vier Jahren vom Schleswig-Holsteiner Landesverband in den VHAT wechselte, in dem wir vor über 15 Jahren schon einmal Mitglied waren. Seit dieser Zeit habe ich fast alle Sitzungen besucht und mit Interesse die Berichte und Anliegen der anderen Bühnen verfolgt und manchmal dazu mehr oder minder geistreiche Kommentare abgegeben. Ich denke, dass die Arbeit des alten Präsidiums ohne Fehl und Tadel war, in diesem Zusammenhang möchte ich mich bei Kathrin für die jahrelange TOP-Arbeit an der Spitze unseres Verbandes bedanken, glaube aber auch, daß die Zukunft noch große Aufgaben und auch Veränderungen für uns bereit hält. Also, dann frisch ran ans Werk und für Euch alles Gute für die Zukunft! Bis bald, Euer Ralf Meyer |
|
| Christian Dennert (24.03.2011) | |
Liebe Leser, liebe Mitglieder! Am 23.02.2011 hat die Vollversammlung ein neues Präsidium gewählt. Kathrin Oehme hat sich nach 22 Jahren nicht zur Wiederwahl gestellt. Dies war uns lange im Voraus bekannt. Sie hat ja mehrfach an dieser Stelle nach einem Nachfolger und weiterer Präsidiumsmitglieder gesucht. Liebe Kathrin, ich danke Dir im Namen des neuen Präsidiums und aller Vereine im Hamburger Verband für Deinen immerwährenden und verdienstvollen Einsatz im Sinne des Amateurtheaters unserer Stadt. Daneben danke ich Dir persönlich, dass Du mir einen guten und angenehmen Einstieg in die Präsidiumsarbeit ermöglicht hast. Du wolltest eigentlich aufgrund Deiner Verpflichtungen für die Stadt Norderstedt schon vor Ablauf Deiner Amtszeit die Verantwortung übergeben, bist aber meiner Bitte um Einarbeitungszeit gerne entgegengekommen. Ich konnte die knapp zwei Jahre mit Deiner Unterstützung gut nutzen, um mich mit allen Bereichen der Verbandsarbeit vertraut zu machen und habe die konstruktive und freundschaftliche Zusammenarbeit mit Dir sehr genossen. Hierfür nochmal meinen herzlichen Dank! Als meine erste Amtshandlung habe ich Kathrin in Anerkennung ihrer Verdienste für das Hamburger Amateurtheater zur Ehrenpräsidentin ernannt. Im Anschluss präsentierte Birgit Riemenschneider vom Kellertheater Hamburg das Verbandsgeschenk: Martin Luthers Ehefrau aus Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen. Alle Anwesenden waren von der hervorragenden Darbietung sehr angetan. Ich freue mich sehr über das in mich gesetzte Vertrauen und blicke erwartungsvoll auf die künftige Zusammenarbeit mit dem Team des neuen Präsidiums. Auch das neue Präsidium versteht sich in erster Linie als Dienstleister für alle Mitglieder. Also lasst uns wissen, wenn wir Euch helfen können. Als nächstes steht nun die Gemeinschaftsaufführung des Verbandes Eenmol na boben bei fünf Mitgliedsbühnen vor der Tür. Ich bitte alle Mitglieder, die Gemeinschaftsaufführung auch insofern zu unterstützen, dass hierfür geworben und nach Möglichkeit auch eine der 15 Aufführungen besucht wird, damit vor gut besuchten Sälen gespielt werden kann. Ich darf zum Abschluss noch das Sommerfest des Verbandes Mitte August 2011 ankündigen. Den genauen Termin und weitere Einzelheiten werde ich in der nächsten Ausgabe bekannt geben. Euer/Ihr Christian Dennert |
|
| Jahresvollversammlung mit Neuwahl des Präsidiums (27.02.2011) | |
Die Jahresvollversammlung des Verbandes Hamburger Amateurtheater e.V. (VHAT) – Interessenvertreter von 33 Amateurtheater-Vereinen – fand am 23.02.2011 im Ziviljustizgebäude des Amtsgerichts Hamburg statt. Kathrin Oehme (69) hat sich nach 22 Jahren schweren Herzens von ihrer Position als Präsidentin des Verbandes verabschiedet. Sie berichtete über ihren seinerzeit revolutionären Amtsantritt als erste Frau in einer solchen Position. Die damit verbundenen Hürden habe sie erfolgreich und durchaus auch mit Stolz bewältigt. Die jederzeit freundschaftliche Zusammenarbeit im Verbandsteam sowie die regelmäßigen Begegnungen mit den angeschlossenen Amateurtheater-Vereinen vermisse sie jetzt schon. Sie freue sich aber auch darüber, mit Christian Dennert (29, Volksspielbühne Rissen e.V.) einen motivierten Nachfolger gefunden zu haben. Die Vertreter der 24 anwesenden Vereine wählten Christian Dennert zum neuen Präsidenten und Ralf Meyer (49, Lohbrügger Bürgerbühne e.V.) zum Vize-Präsidenten. Als weitere Präsidiumsmitglieder wurden gewählt: Christa Dunker (Schatzmeisterin), Jutta Pachnicke (Schriftleiterin), Isabel Ohnesorge (Öffentlichkeitsreferentin) und Uwe Ehlebracht (Künstlerischer Leiter). Christian Dennert dankte seiner Vorgängerin für ihren immerwährenden und verdienstvollen Einsatz im Sinne des Hamburger Amateurtheaters. Nach der Wahl erklärte er: „Ich freue mich sehr über das in mich gesetzte Vertrauen, um als Kathrins Nachfolger ihre bedeutende und weit reichende Arbeit fortsetzen zu dürfen. Die große Herausforderung des Generationenwechsels nehme ich gerne an und freue mich auf das gemeinsame Wirken für die uns angeschlossenen Vereine in Zusammenarbeit mit dem Team im neuen Präsidium.“ Als eine seiner Hauptaufgaben erachtet er das Schaffen, Erhalten und Steigern der Aufmerksamkeit aus dem Publikum für das Amateurtheater: „Es handelt sich hierbei schließlich um Kultur aus der Bevölkerung für die Bevölkerung, und zwar nicht nur für Hamburgerinnen und Hamburger, sondern auch für Theaterbegeisterte aus anderen Städten der Umgebung.“ Seine erste Amtshandlung füllte Christian Dennert mit wertvollem Inhalt: Er ernannte Kathrin Oehme zur Ehrenpräsidentin. Danach kündigte er das Verbandsgeschenk „nicht zum Anfassen und Angucken, sondern zum immer bei sich Tragen als bleibende Erinnerung“ an: Eine Darbietung des Kellertheaters Hamburg aus Christine Brückners „Wenn Du geredet hättest, Desdemona – Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“. Alle Anwesenden waren sehr angetan von Birgit Riemenschneiders Ein-Personen-Darbietung als Martin Luthers Ehefrau. Dieses gelungene Geschenk nahm Kathrin Oehme mit großer Rührung erfüllt an. Die Präsidiumsmitglieder sind sich einig: „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit den Hamburger Amateurtheater-Vereinen, mit der Behörde für Kultur und Medien sowie Presse, Vermietern und das wichtigste Glied in dieser Kette: Unser Publikum.“ Isabel Ohnesorge (Öffentlichkeitsreferentin) Für die Presse: Pressemitteilung zur Wahl des Präsidiums Fotos nach der Wahl des Präsidiums |
|
| 85 Jahre Amateurtheater Altona / B.G.S.S. 1925-2010 (22.12.2010) | |
Aus einer Hamburger Statistik geht hervor, dass noch über 50% der Gesamtbevölkerung plattdeutsch sprechen und ein noch größerer Teil es selbst spricht. Das ist bei Euren Mitgliedern anders: hier spricht jeder plattdeutsch, denn plattdeutsch sind viele Eurer Aufführungen und das schon über 80 Jahre in Worten: achtzig Jahre lang. Genau sind es 85 Jahre, die Ihr alt seid.Neben dem einzigen Berufstheater, dem Ohnsorg-Theater, gibt es ca. noch 15 Amateurtheater in und in unmittelbarer Nähe, die sich diesem kulturellen Sektor verschrieben haben. Und IHR, Eure Bühne, gehört mit dazu. Ich freue mich, dass Ihr diese Kultur pflegt, dass Ihr mit Euren plattdeutschen Aufführungen Euer Publikum erfreut. Eure Stücke erfreuen sich großer Beliebtheit, denn wie ist es sonst zu verstehen, dass Ihr über 600 Abonnenten habt, Menschen, die wissen, dass bei Euch gutes, profimäßiges Theater gezeigt wird, Menschen, die bei Euch nie enttäuscht wurden. Das festigt und daher habt Ihr eine große Anhängerschaft auch heute noch und gerade heute erst recht. Durch Kurse motiviert Ihr Euch immer wieder selbst, um auch noch das Letzte aus jedem einzelnen herauszuholen. Und es hat sich gelohnt, denn Eure Erwachsenenstücke erfreuen ebenso wie Eure Märchen die Großen und Kleinen. Eure Vorstellungen sind ausverkauft, obwohl oder gerade auch, weil in Eurem Haus das Profitheater parallel zu Euch spielt. Das Amateurtheater Altona/BGSS ist nicht nur ein fester Bestandteil der Altonaer Theaterszene, sondern auch des Hamburger Verbandes geworden. Mit konstruktiver Zusammenarbeit, mit Ideen und Visionen bringt Ihr Euch in die Arbeit des Präsidiums zum Wohle des Verbandes ein. Vielen Dank dafür. 85 Jahre ist eine lange Zeit. Ich wünsche dieser Bühne noch viele Jahrzehnte Bestehen, wünsche noch viele, gute, interessante Aufführungen, immer zufriedene Besucher und stets auch Menschen, die Spaß am Theater haben. Herzlichen Glückwunsch! Eure Kathrin Oehme |
|
| Mitarbeit im Präsidium (22.12.2010) | |
Liebe Leser/innen, liebe Mitglieder der angeschlossenen Bühnen!Schon vor zwei Jahren hatten wir den Aufruf in der BÜHNE gestartet, dass das Präsidium neu zu wählen ist, und zwar im Februar 2011! Auch mit dem Angebot, sich zu melden und uns dann eine Zeitlang bei unserer Arbeit über die Schulter zu schauen. Doch leider hat sich auf unseren dringenden Appell niemand gemeldet. Natürlich wissen wir, dass jeder in seinem eigenen Verein eingebunden ist, hier vielleicht sogar "neben" seiner Schauspielertätigkeit im Vorstand mitarbeitet. Und somit sind keine Kapazitäten mehr frei, denn der eigene Verein liegt einem näher als der Verband. Das ist verständlich. Aber bedenken wir bitte alle: der Verband kann nur Hilfe leisten, sich einsetzen für die Bühnen, wenn sich Mitarbeiter im Präsidium finden, die die Interessen der angeschlossenen Vereine vertreten. Es ist eine Arbeit, die sehr vielseitig ist und enorm Spaß macht, weil man Dinge bewegen kann, die letztendlich allen zu Gute kommen, und hilft, den Amateurtheatern im Allgemeinen mehr Anerkennung von "oben her" zu verleihen, mehr Gewicht zu geben. Nur in der Gemeinsamkeit liegt unsere Stärke. Die Zeit läuft, und es ist die letzte BÜHNE vor der Vollversammlung am 23. Februar 2011. Es ist noch nicht zu spät, Meldungen sind immer noch möglich. Telefonisch, per e-Mail oder wie auch immer, vielleicht sogar am Tag der Vollversammlung, erreichbar sind wir alle - jederzeit. Ich bin gespannt. Eure/Ihre Kathrin Oehme |
|
| Eenmol na boben - Gemeinschaftsaufführung 2011 (15.09.2010) | |
Für unsere Gemeinschaftsaufführung bleibt noch viel zu tun. Zum Auftakt und zur Einstimmung wurde bereits mit den ersten Gesangsproben begonnen, damit bis Weihnachten alle Lieder einstudiert sind. Neben den Chorpassagen werden Soli und Duette teilweise in Einzelproben eingeübt. Ansonsten treffen wir uns zurzeit in Abständen von zwei bis drei Wochen immer sonntags am späten Nachmittag. Bei zwei aufeinander folgenden Leseproben konnte die plattdeutsche Sprache auch den Nicht-Niederdeutschen-Mitstreitern nähergebracht werden. Begriffe und Redewendungen wurden übersetzt, die nicht für alle verständlich waren. Daneben gab es die Aufgabe, eine Rollenbiographie zu schreiben. Für einige von uns war so etwas völlig neu und so ist es umso erfreulicher, wie sich jeder der Darsteller intensiv mit seiner Figur auseinandergesetzt hat. Es sind wunderbare Texte entstanden, die uns jetzt schon "Futter" für das Programmheft liefern. Ihr dürft also gespannt sein. In intensiven Gesprächen wurden die Lebensläufe diskutiert und den Charakteren eine Geschichte gegeben. In der nächsten Zeit finden die ersten Stellproben statt, die noch in diesem Jahr abgeschlossen sein werden. Ab Januar 2011 geht es dann zweimal die Woche in die intensive Probenarbeit. Wir proben zwar zurzeit nur in Farmsen und Berne, werden uns aber im nächsten Jahr voraussichtlich auch einmal wöchentlich in der Wagnerstraße aufhalten. Verstärkung benötigen wir unter anderem weiterhin im Staff. Vor allem fehlen uns Inspizienten, damit die Darsteller bereits mit Spiel-Requisiten hantieren lernen. Wer also noch mitmachen und sich als Inspizient betätigen möchte, der melde sich bitte bei unserem Produktionsleiter Christian Dennert (Tel.: 040 – 890 65 359). Aber auch andere Aufgaben können noch Verstärkung gebrauchen. Wer also Lust bekommen hat, bei diesem aufregenden Projekt einzusteigen, der soll sich einfach bei Christian melden. Wir benötigen noch viele helfende Hände!!! Eure Doris Lewerenz (Spielleitung) |
|
| Theater Mimus - die neue Bühne (15.09.2010) | |
Liebe Mitglieder, wir haben es tatsächlich geschafft und unseren eigenen Theaterverein gegründet!! Wir sind das Theater Mimus und dafür, dass es uns erst seit Anfang des Jahres gibt, haben wir so einiges auf die Beine gestellt! Nun sind wir nicht mehr ganz so blutige Anfänger, da wir vorher schon gemeinsam bei einem anderen Hamburger Amateurtheater gespielt hatten, aber so von Null anzufangen, ohne Technik, fast ohne Theaterfundus und vor allem ohne finanzielle Mittel, ist eine Herausforderung. Vor allem Steffen Vogel hat sehr viel Zeit investiert, um die Satzung und die Beitragsordnung zu erstellen. Deshalb ist er auch gleich zum 1. Vorsitzenden gewählt worden… - ihm zur Seite stehen Anja van der Will und Klaus Kühne. Nebenbei musste auch noch ein Stück ausgesucht werden. Einig waren wir uns, dass wir was spielen wollten, was zwar lustig ist, uns aber auch vom Schauspielerischen fordert. Wir haben dann das Stück 37 Ansichtskarten von Michael McKeever gefunden. Eine Komödie mit Aberwitz, schwarzem Humor, skurrilen Charakteren und Tiefgang! Unter der Regie von Christina Acker- Handke ging es flott zur Sache, sodass wir genügend Zeit hatten, uns dieses Stück zu erarbeiten. Natürlich kamen zwischendurch auch Zweifel, ob wir wirklich das Publikum für so ein Stück haben und ob wir auch mit unserer schauspielerischen Leistung überzeugen können. Die Premiere am 28. 5.10 war ein voller Erfolg und für uns eine schöne Bestätigung, dass wir es genau richtig gemacht hatten, als wir den Schritt wagten, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Am 30.10.10 spielen wir das Stück nochmal in Ahrensburg im Marstall. Zusätzlich treten wir am 19.11.10 mit der Mimus Impro-Lounge im BraKula auf und spielen Improvisationstheater. Momentan sind wir schon fleißig am Proben für unser neues Stück Fünf Frauen und ein Mord von Gladys Heppleworth, das wir im Februar nächsten Jahres aufführen werden. Dazu aber mehr in der nächsten Ausgabe ! Marion Hauser |
|
| Finanzkrise? (15.09.2010) | |
Seit Anfang Mai 2010 beschäftigt uns das Thema der Eurostabilität. Angesichts der europäischen Finanzkrise fragen sich derzeit viele Unternehmen und Vereinigungen, ebenso Verbände und natürlich auch Privatpersonen, wie sicher ihre eigenen Ersparnisse noch sind. Viele befürchten sogar, dass die Hilfszusagen der Bundesrepublik für Griechenland in Milliardenhöhe die eigenen Zuschüsse vor Ort schrumpfen lassen. Und es ist tastsächlich so, dass man Reduzierungen hier und dort ins Auge fasst. Und Kürzungen werden sicher auch bei der Kultur vorgenommen werden. Das sind ja düstere Zeiten, wird so mancher denken. Und er hat Recht. Diesen "Finanz-Stress" haben wir zum Glück nicht, weil wir ja kein Vermögen erwirtschaften dürfen, sondern jeden Cent Überschuss gleich an die Kulturbehörde zurückzahlen müssen. Und für das laufende Jahr können wir weiterhin mit einem Zuschuss in gleicher Höhe der Vorjahre rechnen. Das macht uns froh und dankbar, gibt uns Sicherheit, ist es doch eine Größe, mit der wir fest kalkulieren können. Wir dürfen somit also beruhigt das Jahr 2010 finanziell planen und entsprechend ausklingen lassen, Stress abbauen, uns auf unsere Stärken besinnen und diese beweglich nach allen Seiten ausbauen. Das ist doch ein sehr beruhigendes Gefühl?! Ein etwas weniger beruhigendes Gefühl dagegen ist das immer Näherrücken unserer Vollversammlung 2011. Wir haben Neuwahlen und ich trete nicht mehr an. Da nach unserem Aufruf bislang keine Meldungen eingegangen sind, richte ich noch einmal den dringenden Appell an alle Mitglieder des Verbandes, ob nicht doch eine Mitarbeit im Präsidium möglich ist. In diesem Sinne Eure/Ihre Kathrin Oehme |
|
| Gemeinschaftsaufführung 2011 (04.07.2010) | |
Der Startschuss ist gefallen, am 30.05.2010 fand das erste Treffen für unser niederdeutsches Musical Eenmol na Baben statt.Unsere Crew besteht aus derzeit 27 Theaterbegeisterten aus 11 Bühnen, die sich bereit erklärt haben, auf, hinter und unter der Bühne tätig zu sein. Unsere Premiere wird am 18.03.2011 bei der DSV im Theater an der Marschnerstraße sein. Insgesamt sind bereits 21 Aufführungen von vier verschiedenen Bühnen gebucht. Die Aufführungen reichen bis in den Juni 2011. Wer noch Interesse daran hat, eine oder mehrere Aufführungen für seine Bühne einzukaufen, wendet sich bitte an unseren Produktionsleiter Christian Dennert, volksspielbuehne (ät) gmx.de Trotz der erfreulich vielen Meldungen sind noch Rollen unbesetzt, und es werden noch helfende Hände im Staff gesucht. Wir benötigen: • einen jugendlichen Liebhaber zwischen 20-30 Jahren, der sich auch vor ein bisschen Gesang nicht scheut... • zwei Schauermänner, einer von ihnen groß und kräftig... • Leute, die einfach mal Lust haben, etwas Theaterluft zu schnuppern; es sind noch einige stumme oder fast stumme Kleinstrollen zu besetzen. • mindestens noch eine Souffleuse/einen Souffleur • mehrere Inspizienten • Frisuren und Maske • Musiker (Akkordeon, Klavier und Gitarre) • Bühnenbildner und Bühnenbauer Also scheut Euch nicht, auch jetzt noch einzusteigen und Teil dieses aufregenden und mit Sicherheit erfolgreichen Projektes zu werden. Wir freuen uns auf Euch! Das Eenmol-na-Baben-Team Kontakt: Doris Lewerenz (Regie) d.lewerenz (ät) gmx.de Tel. 040-643 75 59 |
|
| ... nun kommt's dick! (04.07.2010) | |
Es musste wohl so kommen: Mit dem wenigen Geld der Regierungen Land auf Land ab, so auch unseres Senats, ist überall mit massiven Kürzungen im Kulturbereich zu rechnen. Zuerst konnte man ganz versteckt in den Zeitungen lesen, dass in Berlin Theater auf der Strecke blieben, dann wurde es in Wuppertal bitterer Ernst. So langsam sickern immer mehr schlechte Nachrichten in Sachen Kultur in anderen Städten durch, so auch bei uns. Vor kurzem konnte ich lesen, dass zum Beispiel das Altonaer Theater kurz vor dem Finanzkollaps steht. Ach ja, wo wir doch vor Ort sind, das Museum daneben muss angeblich wegen Brandschutzmängeln seine Pforten schließen. Kurz darauf kamen weitere Stätten der Kultur ins Gerede. Ein Narr denkt wohl dabei nicht an den so häufig genannten Geldmoloch "Elbphilharmonie" und bringt das doch nicht etwa in einen Zusammenhang? Naiv wie ich wohl bin, ich hatte für unsere Gemeinschaftsaufführung - wie auch beim letzten Mal - geglaubt, wir würden eine finanzielle Unterstützung bekommen. Weit gefehlt, damit ist wohl in naher Zukunft nicht zu rechnen, also Pech gehabt, oder zu spät eingereicht? Wie auch immer, nun trifft es uns oder besser gesagt auch mich selbst. Kopf hoch, "...wir werden dem Schwein schon töten, wenn ihm auch quiekt!" Uwe Ehlebracht |
|
Mit viel Hoffnung haben wir am Anfang des Jahres das Projekt Bugenhagensaal in Angriff genommen. Einige Kurse konnten wir im Hause erfolgreich durchführen. Die besondere zentrale Lage sowie die Ausstattung der Räumlichkeiten schien uns für eine zukünftige Zusammenarbeit für die Theaterarbeit im Verband Hamburger Amateurtheater, auch für alle unsere Bühnen, als perfekte Lösung. Das Personal kam uns in allen Belangen sehr entgegen. Als Dauergast war bisher die Bühne Spunck fest im Bugenhagensaal etabliert.
Liebe Egozentriker,
Liebe Mitglieder,
.
.
Zum ersten Mal hat der Bund Deutscher Amateurtheater in diesem Jahr eine bundesweite Innovationsförderung für Amateurtheaterprojekte und -initiativen in Höhe von 25.500 Euro vergeben. Bezuschusst werden zeitlich befristete Theater- und Tanzprojekte, die neue Praxis- und Aktionsformen im Amateurtheater erproben. Insgesamt 47 Förderanträge lagen dem Kuratorium zur Bewertung und Entscheidung vor.
.
. . . . .
Liebe Mitglieder der angeschlossenen Bühnen,
Liebe Leser, liebe Mitglieder!
Die Jahresvollversammlung des Verbandes Hamburger Amateurtheater e.V. (VHAT) – Interessenvertreter von 33 Amateurtheater-Vereinen – fand am 23.02.2011 im Ziviljustizgebäude des Amtsgerichts Hamburg statt.
Aus einer Hamburger Statistik geht hervor, dass noch über 50% der Gesamtbevölkerung plattdeutsch sprechen und ein noch größerer Teil es selbst spricht. Das ist bei Euren Mitgliedern anders: hier spricht jeder plattdeutsch, denn plattdeutsch sind viele Eurer Aufführungen und das schon über 80 Jahre in Worten: achtzig Jahre lang. Genau sind es 85 Jahre, die Ihr alt seid.
Liebe Leser/innen, liebe Mitglieder der angeschlossenen Bühnen!
Für unsere Gemeinschaftsaufführung bleibt noch viel zu tun. Zum Auftakt und zur Einstimmung wurde bereits mit den ersten Gesangsproben begonnen, damit bis Weihnachten alle Lieder einstudiert sind. Neben den Chorpassagen werden Soli und Duette teilweise in Einzelproben eingeübt. Ansonsten treffen wir uns zurzeit in Abständen von zwei bis drei Wochen immer sonntags am späten Nachmittag.
Liebe Mitglieder, wir haben es tatsächlich geschafft und unseren eigenen Theaterverein gegründet!!
Seit Anfang Mai 2010 beschäftigt uns das Thema der Eurostabilität. Angesichts der europäischen Finanzkrise fragen sich derzeit viele Unternehmen und Vereinigungen, ebenso Verbände und natürlich auch Privatpersonen, wie sicher ihre eigenen Ersparnisse noch sind.
Der Startschuss ist gefallen, am 30.05.2010 fand das erste Treffen für unser niederdeutsches Musical Eenmol na Baben statt.
Es musste wohl so kommen: Mit dem wenigen Geld der Regierungen Land auf Land ab, so auch unseres Senats, ist überall mit massiven Kürzungen im Kulturbereich zu rechnen. Zuerst konnte man ganz versteckt in den Zeitungen lesen, dass in Berlin Theater auf der Strecke blieben, dann wurde es in Wuppertal bitterer Ernst.